Entwicklung von Kompetenzen

A. Soziales Lernen

 

a) Individualität und Gemeinschaft

Die Kinder lernen, die eigenen Bedürfnisse mit dem in Einklang bringen, was die Gruppe als ganze weiterführt. Wertschätzende Kommunikation, soziale Kompetenz; auch Ordnung und klare Regeln werden bei den Kindern eingeführt, um ihnen ein stabiles Gerüst zu geben, in dem sie Freiheit leben können, ohne die der anderen einzuschränken. In einer ruhigen Atmosphäre lernen die Kinder Rücksichtnahme und das Achten aufeinander. Jede Stimme im Kreis wird gehört. Das pädagogische Team nimmt die Kinder in ihren Anliegen ernst.

b) Konfliktlösung

Friedenserziehung, Gewaltfreiheit und die konstruktive Beilegung von Konflikten sind Kennzeichen einer Einrichtung, die sich auf christliche Werte gründet.

c) Selbst- und Fremdwahrnehmung

Die Gruppe erzieht mit. Im Gruppenprozess lernt das Kind, wie es auf andere wirkt und bekommt Rückmeldung dazu. Es lernt, sich eine Position zu erarbeiten, die auf Akzeptanz der anderen trifft und gleichzeitig von Selbstachtung geprägt ist.

d) Partizipation und Beschwerde

Der Kindergarten ist ein Haus für Kinder, sie sollen an möglichst vielen Stellen mitreden. Die Kinder machen erste Erfahrungen mit demokratischen Grundlagen wie Abstimmungen und Wählen von Vertretern. Die Kinder müssen nicht mit allem einverstanden sein. Die Mitarbeitenden haben offene Ohren für ihre Beschwerden und unterstützen sie, konstruktiv damit umzugehen.

e) Körperbewusstsein

Die pädagogischen Fachkräfte unterstützen die Kinder im Blick auf ihr Körperbewusstsein. Ein Beispiel dafür ist die Sauberkeitserziehung der jungen Kinder.

B. Sprachförderung

Das Team ist geschult in der alltagsintegrierten Spachbildung und setzt diese um. Im Vordergrund stehen das intensive Zuhören, die Sensibilisierung der Pädagogen_innen für das eigene Sprachverhalten und Sprachspiele, um die Lust zu sprechen bei den Kindern zu unterstützen.

C. Sport und Bewegung

Zweimal wöchentlich gibt es in vier altersspezifischen Kleingruppen ein Angebot im Bereich der Bewegungserziehung. Im Freispiel im Innen- wie im Außenbereich finden die Kinder zahlreiche Bewegungsmöglichkeiten.

D. Entspannung

Regelmäßig erleben die Kinder Möglichkeiten und Übungen zur Entspannung: Mittagsschlaf, ruhige Vorleserunden in der Mittagszeit, im Rahmen von Turnstunden oder bei Stilleübungen.

E. Musikerziehung

Spiellieder und Tänze sind ein fester Bestandteil im Tagesablauf. Zur Tagesstruktur und zum religionspädagogischen Angebot gehört auch das Singen von geistlichen Liedern. Eine Fachkraft mit musikpädagogischer Ausbildung bietet musikalische Übungseinheiten an und leitet den wöchentlich übenden Joki-Kindergarten-Chor, der auch im Rahmen von Gemeindeveranstaltungen auftritt.